Lange Zeit war mein Leben laut.
Viel Party, viel Alkohol, falsche Menschen um mich herum.
Nach außen wirkte alles leicht – innerlich war es das nicht.
Das hat sich schleichend entwickelt.
Ab Anfang 20 wurde dieser Lebensstil mein Alltag, obwohl ich immer deutlicher gespürt habe, dass ich mich selbst dabei verliere.
Letzten Winter kam der Punkt, an dem mir klar wurde:
Wenn ich hierbleibe, bleibe ich stehen.
Nicht, weil ich unfähig war – sondern weil mein Umfeld mich klein gehalten hat.
Ich wusste, dass ich raus muss.
Raus aus den Mustern.
Raus aus dem Lärm.
Raus aus allem, was mich von mir selbst entfernt hat.
Vor etwa einem Jahr bin ich dann das erste Mal alleine nach Asien gereist.
Ohne Ablenkung. Ohne Sicherheit im Außen. Nur ich.
Alleine zu reisen hat mein Leben nicht verändert, weil ich gereist bin –
sondern weil ich mir selbst begegnet bin.
Ich habe gelernt, mir zu vertrauen.
Entscheidungen zu treffen, ohne Bestätigung von außen.
Mich sicher zu fühlen – unabhängig von Menschen, Orten oder Umständen.
Heute weiß ich:
Es geht nicht um Reisen.
Es geht um innere Stabilität, Selbstvertrauen und emotionale Unabhängigkeit.
Genau diesen Weg begleite ich heute andere Frauen.
Ruhig. Klar. Ehrlich.
In einem sicheren Raum, in dem du dich nicht beweisen musst – sondern dir selbst wieder näherkommst.